HOCHSPRUNG-TECHNIK.DE

Willkommen in Cybercultures Hochsprungwelt

oder anders gesagt: Im Nähkästchen von Thomas Zacharias.

Hier findest Du als Trainer oder Aktiver, Professor oder Student, Lehrer oder Schüler, Informationen zum Thema Hochsprung, die über das Angebot der Fachliteratur, der Trainerausbildung und des Sportstudiums hinausgehen.

Die Website soll wachsen und auch für den fachlichen Austausch offen sein.

Für Fragen, Kritiken und Anregungen hier meine persönliche Adresse:

zacharias@magic-lanzarote.net

Alle Fragen und Antworten findest Du hier!

Es geht um

HOCHSPRUNGTECHNIK,

Hochsprung-METHODIK und

BIOMECHANIK des Hochsprungs,

ein bisschen auch um Geschichte und

um die ZUKUNFT des Hochsprungs.

Zu all diesen Aspekten habe ich im Laufe von 50 Jahren Hochspringerdasein eine Menge Erkenntnisse gewonnen, ja z.T. hart erarbeitet und sogar bitterlich erlitten, die ich hier an jene Kollegen weitergeben möchte, die diesen schönen Sport lieben, die ihn betreiben und pflegen oder auch nur tiefer verstehen wollen.

Wenn ich hier als Einführung ein bisschen von mir erzähle, dann nicht um anzugeben, sondern um Vertrauen zu schaffen. Denn man fragt sich ja:

Warum maβt der alte Kerl sich an, besonders gut über Hochsprung bescheid zu wissen und sogar zu behaupten, dass das meiste, was man weltweit über Hochsprung liest oder hört, falsch ist? Die Antwort: Weil ich alle bekannten Theorien und Dogmen über Jahrzehnte hinweg in der Praxis erprobt habe, als Springer wie als Trainer. Und weil ich die gefundenen Fehler und Irrtümer auch fachgerecht belegen kann.

Wenn das nicht so wäre, hätte diese Website ja gar keinen Sinn.

Meinen ersten Hochsprungwettkampf gewann ich als 12-jähriger mit 1m28.
Meine eigene Körpergröβe (1,84m) übersprang ich erst mit 18, im Wettkampf erst mit 19 Jahren. Genau 40 Jahre später übersprang ich diese Höhe zum letzten Mal in meinem Leben. Mit 21 war ich Deutscher Meister und mit 24 Hallen-Vizeweltrekordler (hinter dem Soviet-Profi Valerie Brummel). Ich hatte aber mehr Niederlagen zu verkraften als Triumphe zu feiern, denn ich war kein groβes Talent. Meine Technik war manchmal perfekt und manchmal fehlerhaft. Und ich wusste oft nicht, woran es lag. Trainer die mir hätten helfen können, gab es auf diesem Niveau nicht. Später wurde ich der Trainer, den ich damals selbst gebraucht hätte. Und noch später, erst mit Ende 40, als ich endlich dazu kam, konsequent mit Video-Feedback zu trainieren, kam ich hinter die letzten Geheimnisse der technischen Leistungs-Maximierung und erlernte das, was ich 30 Jahre zuvor schon mal unbewusst gekonnt hatte, endlich bewusst richtig. Das Resultat war eine Senioren-Karriere mit übersprungenen 2m als 50-jähriger und Weltrekorden in 3 Altersklassen.

1996 schrieb ich mein Buch zum Thema.

HOCHSPRUNG und Weitsprung PERFEKT -

Mit Köpfchen der Schwerkraft ein Schnippchen Schlagen


Musterseiten als .pdf

Die gesamten Verkaufs-Einnahmen (22€+Vk) gehen an die Behinderten-Werkstätten, die auch meine Hochsprung-„Latten“ herstellen und versenden, und die das Buch jetzt in kleinen Auflagen drucken und binden.

Dort wurden die 160 Seiten kürzlich auch eingescannt, sodass das Buch für 11€ bald als PDF heruntergeladen werden kann. Bestellungen bei
zacharias@sfb-ev.de

Die Aufmachung ist eher hausbacken, der Text noch mit Maschine geschrieben.

Die Form entspricht also in keiner Weise dem Wert der Inhalte. Aber grau ist alle Theorie, auch wenn die Fotos in Farbe wären und der Satz aus dem Computer käme.

Ich habe versucht, die Prinzipien der Biomechanik im Plauderton zu beschreiben. Der rote Faden durch die Grundlagen der Theorie ist versetzt mit Anekdoten aus meinem Sportlerleben, um die Lektüre aufzulockern. Es sollte nicht nur ein Buch über Hochsprung werden, sondern über ein Leben nach dem Motto: „Geist und Körper sind eins“. Und ich habe mich bemüht, das Lesen auch ein bisschen vergnüglich zu machen.

Es ist also kein Fachbuch oder Lehrbuch oder Sachbuch oder Ratgeber, sondern nochmal was ganz anderes.

Im Folgenden zeige ich hier ein paar beispielhafte Seiten. Aber ich muss warnen:

Man versteht die Sache ganz oder gar nicht.
Wenn man die Biomechanik nicht halbwegs rafft, versteht man die Technikbeschreibung nicht. Und wenn diese nicht klar ist, wird auch die Methodik nicht plausibel.

Trotzdem kann man die Methodischen Hinweise in der Praxis umsetzen, ohne den theoretischen Hintergrund studiert zu haben. Es fehlt dann allerdings vielleicht das nötige Vertrauen, um als Lehrer überzeugend zu wirken. Erst einmal selber Ausprobieren ist immer angesagt.

Eine kompakte Zusammenfassung, die die Fundamente im Hintergrund lässt, stellt ein Dokument aus dem Jahre ’87 dar.

Hier kann es aber zu Unverständnis oder gar Protest kommen. Es ist eben doch sehr anders, als alles althergebrachte.

Ein ähnlicher Versuch stamm aus dem Jahre ’82. Er erschien in der Zeitschrift „Sportpädagogik“. Hier ist er erst im Herbst zu sehen.

Bald möchte ich ein kleines Video zum Methodischen Weg hier einstellen.
Und bei Interesse weitere kommentierte Videoanalysen. Mal sehen.
Hauptsache der Anfang ist einmal gemacht.

2008-2009 cyberculture und Thomas Zacharias